                     HD95COPY 2.6d   und   FAT32CP 1.6d

HD95COPY ist ein Backup-Programm fr FAT16-Partitionen.
FAT32CP ist das entsprechende Programm fr Partitionen, die mit FAT32 von 
MS Windows 95 (OSR2) erstellt wurden.
Fr den Anwender sind diese Programme nahezu identisch. Die folgenden 
Ausfhrungen ber HD95COPY gelten daher auch fr FAT32CP, sofern nicht 
ausdrcklich auf eine Abweichung hingewiesen wird.

1 Das Problem

1. Wie knnen Sie die Daten eines Laufwerks mit langen Dateinamen von DOS 
aus sichern?
2. In vielen Netzwerken (z.B. in Schulen) sind alle PC's gleich 
konfiguriert. Da liegt es nahe, EIN Gert optimal zu installieren und dann 
die Platte ber das Netzwerk eins zu eins auf die anderen Gerte zu 
kopieren. Unter DOS und Windows 3.11 war das bisher einfach mit XCOPY, 
PKZIP und hnlichen Utilities mglich.
Windows 95 untersttzt nun lange Dateinamen - die in DOS aber nicht 
sichtbar sind und daher nicht mitkopiert werden.
Eine Lsung ist es, das Backup-Programm von Windows 95 zu verwenden. Das 
setzt aber die Installation von Windows voraus. Was tun, wenn die Platte 
noch leer ist oder Dateien so beschdigt sind, da Windows nicht mehr 
startet? Da es auerdem problematisch ist, mit dem Backup-Programm von 
Windows 95 die Festplatte zu sichern, von der es gestartet wurde, da es 
dort etliche offene Dateien gibt, ist es notwendig, eine zustzliche 
Version von Windows zu installieren, die ausschlielich ber das Netzwerk 
gestartet wird - ein nicht unbetrchtlicher Aufwand (vor allem, wenn die 
Hardwareerkennung mehrmals hngenbleibt!).


2 Die Lsung

Einfacher geht es mit HD95COPY: Dieses Programm liest einfach ein Laufwerk 
hardewaremig aus und speichert diese Daten mit Zusatzinformationen in 
einer Datei am Netzwerk (oder auf einem beliebigen anderen Medium, das Sie 
ber einen Laufwerksbuchstaben ansprechen knnen). Von dieser kann dann 
ebenfalls mit HD95COPY ein Restore auf die anderen Gerte gezogen werden.
Sie knnen die Backup-Datei auch auf mehreren Wechselmedien speichern, z.B. 
auf ZIP-Medien.
(Die Geschwindigkeit ist sehr hoch, da nur tatschlich benutzte Cluster 
gespeichert werden!)

Da HD95COPY ein DOS-Programm ist, setzt dies keine Installation von Windows 
95 voraus!


3 Voraussetzungen

1. Die Festplatten mssen nicht identisch sein. Lediglich die Clustergre 
mu bereinstimmen.
(Wenn Sie FAT32 verwenden, ist die Clustergre immer 4 KB - bis zu einer 
Partitionsgre von 4 GB.)
2. Das Programm ist ein Zubehr zu QuickNet. Es kann jedoch auch fr andere 
Netzwerke verwendet werden (siehe weiter unten).
3. Der Bereich der Platte, der bei einem Restore die Daten aufnehmen soll, 
darf keine beschdigten Sektoren enthalten (es erfolgt eine entsprechende 
Meldung). Ansonsten werden fehlerhafte Sektoren korrekt behandelt: Die 
Markierung wird durch das Restore nicht bertragen; fehlerhafte Sektoren 
der Zielplatte bleiben als solche markiert.
(In FAT32CP ist die Behandlung defekter Sektoren nicht implementiert.)
4. HD95COPY erfordert MS-DOS ab Version 5. Damit ist auch ein Backup / 
Restore einer Windows 95 - Festplatte mglich!
(FAT32CP erfordert MS-DOS 7.1 von Windows 95, OSR 2)


4 Installation

Es ist keine besondere Installation ntig. Kopieren Sie HD95COPY.EXE am 
besten in den Pfad, in dem Sie die Backup-Datei speichern wollen.
Empfehlenswert ist es, eine Bootdiskette anzulegen. Kopieren Sie auf diese 
auch FORMAT.COM und alle Treiber, um sich z.B. in Ihrem Netzwerk 
anzumelden, falls gewnscht auch den Maustreiber. Dann knnen Sie von 
dieser Diskette booten, die Platte formatieren, HD95COPY (vom Netzwerk) 
starten und die Platte neu aufsetzen.


5 Allgemeine Hinweise zur Verwendung des Programms

Beachten Sie, da alle Daten so gesichert werden, wie sie sind - auch mit 
etwaigen Fehlern. Sie sollen daher unbedingt vor dem Backup die Platte 
berprfen, z.B. mit SCANDISK (wenn Sie mit Windows 95 arbeiten, mssen Sie 
dazu unbedingt SCANDSKW.EXE von Windows 95 verwenden !!!). Auch ein 
Virentest kann nicht schaden.
Starten Sie das Programm von DOS aus, nicht in einer DOS-Shell. Windows 
hlt stets einige Dateien offen, bei deren Sicherung es zu Fehlern kommen 
knnte.
HD95COPY wurde von mehreren Personen auf verschiedenen Festplatten und 
Computern sorgfltig getestet. Trotzdem kann bei der Unzahl verschiedener 
Hardware- und Softwarekomponenten keine Garantie fr ein fehlerfreies 
Arbeiten unter allen denkbaren Konstellationen bernommen werden.


6 Backup

Defragmentieren Sie die Festplatte, von der Sie ein Backup erstellen 
wollen, mit DEFRAG (wenn Sie mit Windows 95 arbeiten, mssen Sie dazu 
unbedingt DEFRAG.EXE von Windows 95 verwenden !!!).
Melden Sie sich an dem Gert, von dem Sie ein Backup erstellen wollen, so 
an, da Sie Schreibrechte auf dem Laufwerk besitzen, auf dem die Backup-
Datei gespeichert werden soll.
Starten Sie das Programm und whlen Sie eine Backup-Datei, indem Sie auf 
"Datei / Backup-Datei" klicken und einen Namen angeben (ohne Erweiterung, 
es wird automatisch .HD2 bzw. .F32 angefgt). Das Default-Laufwerk ist das 
Laufwerk, auf dem HD95COPY.EXE ist (Wenn Sie ein anderes wollen, schreiben 
Sie es einfach dazu, z.B. U:\BACKUP\TEST.HD2 bzw. U:\BACKUP\TEST.F32).
Klicken Sie auf "Laufwerk" und whlen Sie aus, von welchem Laufwerk die 
Daten gesichert werden sollen.
Klicken Sie auf "Backup". Nach Besttigung wird die Backup-Datei erstellt.
Auerdem knnen Sie sich ber den Menpunkt "HD-Info" die wichtigsten 
Parameter Ihrer Festplatte anzeigen lassen.


7 Restore

Wenn Sie die Festplatte mit FDISK einrichten, vergessen Sie nicht, die 
primre Partition zu aktivieren (FDISK Option 2)!
Wenn Sie mit FDISK unter OSR2 eine Partition erzeugen, fragt FDISK, ob 
FAT32-Untersttzung aktiviert werden soll. Wenn Sie mit "ja" antworten, 
erzeugt FDISK jede Partition mit mehr als 512 MB als FAT32 Laufwerk, 
darunter als FAT16 Laufwerk. Sie knnen dieses Verhalten ndern, indem Sie 
FDISK mit Parameter /FPRMT starten: Dann werden Sie bei jeder Partition 
gefragt, ob Sie sie konvertieren wollen.

Wenn Die Backup-Datei auf einem Wechselmedium ist, laden Sie die 
entsprechenden Treiber.
Wenn die Backup-Datei auf einem Netzwerkserver ist, melden Sie sich an dem 
Gert, an dem Sie die Festplatte neu aufsetzen wollen, so an, da Sie 
zumindest Leserechte auf dem Laufwerk besitzen, auf dem die Backup-Datei 
gespeichert ist.
Starten Sie das Programm und whlen Sie eine Backup-Datei, indem Sie auf 
"Datei / Backup-Datei" klicken und einen Namen auswhlen.
Klicken Sie auf "Laufwerk" und whlen Sie aus, auf welches Laufwerk die 
Daten kopiert werden sollen.
Klicken Sie auf "Restore". Nach Besttigung werden die Daten kopiert.
Wenn Sie "Bootsektor von C: berschreiben" whlen, wird in jedem Fall der 
Bootsektor von C: neu geschrieben (er wird bei jedem Backup, auch von 
anderen Laufwerken, automatisch mitgesichert).
Wenn Restore beendet wurde, booten Sie das Gert. Fertig!


8 Backup und Restore mit Kommandozeilen-Parametern

Fr den Batch-Betrieb stehen Ihnen folgende Parameter zur Verfgung:
	/INI   um die Parameter von HD95COPY.INI zu zeigen
	/D=<Laufwerk>
	/F=<Backup-Datei>   (.HD2 wird automatisch angefgt)
	/F=$$$   aktuelles Datum als Dateiname (z.B. 97-06-22.HD2)
	/B   fr Backup ohne weitere Rckfrage
	/Y   fr Restore ohne weitere Rckfrage
	/LANG=D   fr Menus und Meldungen in deutscher Sprache
	/REG   um die Registry automatisch anzupassen
	/REG=QNET   um die Stationsnummer von QuickNet zu verwenden
	/REG=ENV   um die Raum- und Stationsnummer von Umgebungsvariablen zu 
verwenden

Beispiel:
   HD95COPY   /D=C   /F=H:\APRIL97   /Y   /REG=QNET
   HD95COPY   /REG   (kein Restore, nur Aktualisierung der Registry)


9 Verify

Nach dem Erzeugen der Backup-Datei knen Sie diese mit den Daten auf der 
Festplatte vergleichen.
(In der aktuellen Version von FAT32CP ist diese Funktion noch nicht 
verfgbar)


10 Aktualisieren der Registrierungsdatenbank

Nach einem Restore sind alle Gerte in einem Netzwerk vollkommen identisch. 
Bei Verwendung des Microsoft Netzwerkes oder von IP-Adressen mssen jedoch 
Computername und IP-Adresse eindeutig einem Gert zugeordnet sein. Wenn 
mehrere Rume verbunden sind, kann es ausserdem wnschenswert sein, pro 
Raum einen Workgroup-Namen zu vergeben.

Die Idee ist nun, diese Werte aus Raum- und Stationsnummer zu berechnen, 
die jedem Gert eindeutig zugeordnet werden:
/REG: Raum- und Stationsnummer werden in einem Dialog abgefragt.
/REG=QNET: Bei Verwendung von QuickNet werden dessen Werte verwendet.
/REG=ENV: Fr Raum- und Stationsnummer werden die Werte verwendet, die in 
den Umgebungsvariablen %ROOM% und %PC% gesetzt wurden. Damit ist folgende 
Strategie mglich: Mit einem Programm wird die Ethernet-Adresse der 
Netzwerkkarte ausgelesen, damit werden aus einer Datei am Server die Raum- 
und Stationsnummer bestimmt und die Umgebungsvariablen entsprechend 
gesetzt. Ein anschlieendes Restore mit /REG=ENV verwendet dann diese 
Werte. Das heisst, das Restore kann vollautomatisch auch von einem Benutzer 
durchgefhrt werden, der um diese Dinge nicht Bescheid weiss!

Wie nun aus Raum- und Stationsnummer der Computername etc. zusammengesetzt 
werden, knnen Sie durch entsprechende Einstellungen in HD95COPY.INI bzw. 
FAT32CP.INI angeben, wenn Sie nicht die Standardeinstellungen (siehe unten) 
verwenden wollen. Z.B. bewirkt COMPNAME=PC%PC%-%ROOM%, dass PC 7 in Raum 12 
mit "PC7-12" benannt wird.

Fr diese Funktion ist erforderlich, dass Sie das Gert mit DOS 7 (Windows 
95) starten!
Sie knnen dafr den Menpunkt IPAddr whlen oder den Parameter /REG 
angeben.
Zur Ausfhrung dieser Funktion wird HD95COPY verlassen und REGEDIT 
aufgerufen. Dieses Programm bentigt sehr viel Speicherplatz, insbesondere, 
wenn die Registry ziemlich gro ist. Sie sollten daher in der CONFIG.SYS 
fr den DOS-Start die Treiber HIMEM.SYS und EMM386.EXE NOEMS laden und 
DOS=HIGH,UMB angeben. Im Fehlerfall kommt keine Meldung, es funktioniert 
einfach nicht!

10.1 Optionen in HD95COPY.INI / FAT32CP.INI
(Sie sehen diese Optionen auch mit HD95COPY /INI)

Schlssel       Bedeutung                               default
WINDIR          Windows-Verzeichnis                     C:\WINDOWS
REGEDIT         Registrierungseditor                    REGEDIT.EXE
IPMASK          IP net mask                             255.255.255.0
IP3BYTES	Die ersten drei Byte der IP-Adresse	192.168.0
IPSTART         letztes Byte der IP Adresse von PC 1    101
IPSTARTxxx	(siehe unten)	
GATEWAY         letztes Byte der Gateway IP Adresse     1
IPKEY           (siehe unten)                           0000
COMPNAME        Computername                            PC%ROOM%-%PC%
WORKGROUP                                               WG%ROOM%
COMMENT         Bezeichnung der Station                 PC%PC% in %ROOM%
PCxxx-yyy	(siehe unten)	

(xxx bedeutet die Raumnummer, yyy die Stationsnummer)

Wenn Sie NOCHANGE als Wert fr COMPNAME, WORKGROUP, COMMENT oder IPKEY 
angeben, werden die entsprechenden Schlssel in der Registry nicht 
verndert.

10.2 IPSTARTxxx
IPSTART804=25 bedeutet z.B., dass in Raum 804 der PC mit Nummer 1 als 
letztes Byte der IP-Adresse 25 erhlt (berschreibt IPSTART=).

10.3 IPKEY
Der Registrierungsshlssel fr die IP-Adresse lautet z.B.
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Class\NetTrans\0002
In diesem Fall setzen Sie IPKEY=0002
Den Wert (der leider nicht immer gleich ist) finden Sie, indem Sie REGEDIT 
starten und nach "IPAddr" suchen.

10.4 PCxxx-yyy
Wenn Sie in einem Raum fr ein bestimmtes Gert noch einen besonderen 
Registrierungsschlssel setzen wollen (z.B. andere VGA-Auflsung), 
exportieren Sie diesen Schlssel mit REGEDIT in eine Datei. Diese Datei 
geben Sie dann als Wert an.
PC143-12=U:\VGA640.REG
bedeutet z.B., dass auf PC 12 in Raum 143 die Informationen der Datei 
U:\VGA640.REG in die Registrierungsdatenbank importiert werden.

10.5 Computername, Workgroup, Stationsbezeichnung
Sie knnen Strings angeben, die die Computer- und Workgroup-Namen sowie die 
Bezeichnung beschreiben. Dabei wird %ROOM% durch die Raumnummer ersetzt, 
%PC% durch die PC-Nummer.
COMPUTERNAME=PC%PC%in%ROOM%
ergibt z.B. PC7in423 als Computername fr PC 7 in Raum 423.
WORKGROUP=WG%ROOM%
ergibt z.B. WG423 fr diesen PC.
COMMENT=pc %PC% in Raum %ROOM%
ergibt z.B. "pc 7 in Raum 423" fr diesen PC.
WORKGROUP=WORKGROUP ergibt den einheitlichen Namen WORKGROUP fr alle PCs.

WORKGROUP=NOCHANGE: Der Name der Arbeitsgruppe wird nicht gendert.

10.6 Stations- und Raumnummer unter QuickNet
Mit dem Kommandozeilen-Parameter /REG=QNET knnen Sie festlegen, dass 
anstelle des Dialogs zur Stations- und Raumnummer die Einstellungen von 
QuickNet verwendet werden (unter QuickNet ist die Vergabe einer festen 
Stations- und Raumnummer mglich).

10.7 Stations- und Raumnummer als Umgebungsvariable
Mit dem Kommandozeilen-Parameter /REG=ENV knnen Sie festlegen, dass 
anstelle des Dialogs zur Stations- und Raumnummer die Werte von den 
Umgebungsvariablen %ROOM% und %PC% verwendet werden.

10.8 Beispiel fr HD95COPY.INI bzw. FAT32CP.INI

IPKEY=0002
COMPNAME=Station%PC%
COMMENT=Buchhaltung %PC%
WORKGROUP=Buchhaltung

Hier werden zum Groteil die Standardwerte verwendet. Zum Beispiel erhlt 
PC 7 den Namen "Station7", die Bezeichnung "Buchhaltung 7" und die IP-
Adresse 192.168.0.107. Er gehrt zur Arbeitsgruppe "Buchhaltung".


11 Versionen

11.1 HD95COPY

Version 1.1
Erste version
Untersttzt nur Laufwerk C:

Version 2.1 - 2.3:
Kommandozeilenparameter fr automatisches Backup und Restore
Untersttzung fr alle DOS-Laufwerke
Untersttzung von Wechselmedien

Version 2.4:
Neue Funktion: Aktualisieren der Registrierungsdatenbank
Kommandozeilenparameter /REG, /QNET
Neue Optionen fr INI-Datei

Version 2.5 - 2.6:
Unbenutzte Cluster werden nicht gesichert

Version 2.6b
Backup-Datei wird auf readonly gesetzt
Keine Fehlermeldung, wenn die Backup-Datei readonly ist.

Version 2.6c
Neuer Kommandozeilenparameter /REG=ENV
Borlands Programmbibliotheken enthalten leider einen Fehler: Auf sehr 
schnellen Rechnern (> 200 MHz) wird ein runtime error 200 ausgelst. Diese 
Version enthlt einen Patch, um diesen Fehler zu vermeiden.

Version 2.6d
Leider - da war ein Fehler, der bei einem Restore von Wechselmedien 
auftrat, allerdings nur manchmal. Da der Fehler in der Restore-Routine lag, 
knnen Sie Ihre Backup-Dateien weiter verwenden - die sind ok!


11.2 FAT32CP

Version 1.1
Erste version
Die Funktion "Verify" ist noch nicht implementiert.
Die Behandlung defekter Sektoren ist (noch) nicht implementiert.

Version 1.2
Neuer Kommandozeilenparameter /REG=ENV
Ein Fehler in der Dokumentation von Microsoft fhrte dazu, dass 
Partitionen, die von den Standardeinstellungen abwichen, nicht korrekt 
behandelt wurden. Dieser Fehler wurde beseitigt. Er wirkte sich nur beim 
Restore aus, sodass die Backup-Dateien von Version 1.1 verwendet werden 
knnen.

Version 1.6d
Leider - da war ein Fehler, der bei einem Restore von Wechselmedien 
auftrat, allerdings nur manchmal. Da der Fehler in der Restore-Routine lag, 
knnen Sie Ihre Backup-Dateien weiter verwenden - die sind ok!
(Sie haben keine Versionen verpasst; Ich habe die Nummer lediglich an 
HD95COPY angeglichen.)


12 Hinweise und Fehlermeldungen

12.1 "Sie bentigen mehrere Medien"
HD95COPY erkennt, wenn Sie ein Wechselmedium fr die Backup-Datei gewhlt 
haben. Diese Meldung besagt, dass Sie fr das Backup mehrere Medien 
bentigen werden.

12.2 "Das Backup stammt von Laufwerk ... "
Sie knnen ein Backup auch auf ein anderes Laufwerk bertragen. Im 
allgemeinen ist das aber nicht empfehlenswert, weil in INI-Dateien und in 
der Registry Pfadangaben mit Laufwerksbuchstaben stehen.

12.3 "Das ist Disk ... des aktuellen Backup"
Wenn Sie auf Wechselmedien sichern und z.B. als vierte Disk wieder Disk 2 
einlegen, kann diese nicht berschrieben werden, da ansonsten ein Teil des 
Backup fehlen wrde und dieses somit unbrauchbar wrde.

12.4  "Laufwerk ... enthlt fehlerhafte Sektoren (ohne Daten)"
Das Ziellaufwerk enthlt fehlerhafte Sektoren, die allerdings nicht in den 
belegten Teil fallen.

12.5 "Laufwerk ... enthlt im Zielbereich fehlerhafte Sektoren"
In diesem Fall ist ein Restore normalerweise nicht mglich, auer dann, 
wenn das Backup von dieser Platte stammt. Versuchen Sie vorher das Laufwerk 
zu formatieren - oder besser, tauschen Sie die Platte aus!

12.6 "Fehlerhafte Datenstruktur"
Bei einem Restore auf eine Platte mit fehlerhaften Sektoren konnten einige 
Sektoren nicht gespeichert werden. Versuchen Sie die Fehler mit SCANDISK 
(von Windows 95) zu beheben - oder besser, tauschen Sie die Platte aus!

12.7 "Ungltiger Wert fr den freien Speicher auf ... "
Insbesondere wenn Sie auf einem Netzwerk arbeiten und die Serverplatte, auf 
der die Backup-Datei gespeichert werden soll, grer ist als 2 GB, kann es 
vorkommen, dass DOS eine falsche Gre fr den verfgbaren Speicher meldet. 
Wenn Sie sicher sind, dass der Speicherplatz ausreicht, ignorieren Sie 
diese Meldung und whlen Sie "Fortfahren".

12.8 "Dieses Programm ist nur fr FAT16 (FAT32) geeignet"
Beim Start wird automatisch Laufwerk C: berprft. Da HD95COPY nur fr 
FAT16 geeignet ist und FAT32CP nur fr FAT32, erscheint diese Meldung, wenn 
Sie das falsche Programm verwenden.
Wenn Ihre Festplatte FAT16- und FAT32-Partitionen enthlt, knnen Sie mit 
Parameter /D das "richtige" Laufwerk angeben.
Beispiel: C: ist FAT32, D: und E: sind FAT16. Sie wollen ein Backup von E: 
erstellen. Verwenden Sie in diesem Fall HD95COPY mit Parameter /D=E.

12.9 "Unterschiedliche Dateisystem-Version fr Backup und Restore"
FAT32 enthlt eine Versionsnummer des Dateisystem, die beim Backup mit 
gespeichert wird. Derzeit ist dies die "Version" 0.0. Es knnte sein, dass 
sich diese Version bei neuen Versionen von Windows 95 ndert. In diesem 
Fall nehmen Sie bitte mit dem Programmautor Kontakt auf, um zu berprfen, 
ob das Programm angepasst werden muss.


13 Lizenz

13.1 fr QuickNet:
Benutzer einer Vollversion von QuickNet (mehr als 2 Stationen) sind 
automatisch lizensiert - kostenlos!

13.2 fr andere Benutzer:
HD95COPY ist SHAREWARE. Das heit, Sie drfen das Programm weitergeben und 
30 Tage lang kostenlos testen. Wenn Sie es weiter verwenden mchten, mssen 
Sie sich registrieren lassen. Wenn Sie nach dieser Testphase das Programm 
weiter benutzen, ohne eine Lizenz zu erwerben, verletzen Sie das Copyright.
(Einschrnkung der Shareware-Version: Das Restore kann nicht auf mehreren 
Stationen gleichzeitig ausgefhrt werden.)

Die Registrierungsgebhr betrgt

fr eine Einzelplatzlizenz
	ATS 300,-
	(DM 50,- oder US$ 40,-)

fr eine Netzwerklizenz fr eine Einheit (z.B. eine Abteilung, ein 
Unterrichtsraum)
	ATS 990,-
	(DM 150,- or US$ 120,-)

fr eine Firmenlizenz (site license)
	ATS 2500,-
	(DM 400,- or US$ 300,-)

Die Registrierung kann auf nachfolgende Arten erfolgen:
- bar oder berweisung an
	Gottfried Siehs
	Tiergartenstrasse 99
	A-6020 Innsbruck
	Austria / Europa
- mit Scheck
- durch Bankberweisung auf
	PSK Bank Innsbruck, Konto-Nr. 7786.901, BLZ 60000
	(lautend auf Dr. Gottfried Siehs)
(bei Bezahlung mit Bankberweisung bitte ATS eintragen, da sonst sehr hohe 
Gebhren anfallen!)

Sie erhalten dann umgehend einen Registrierungsschlssel (per FAX oder 
E.Mail), den Sie unter "Info / Registrierung" eingeben knnen.

13.3 HD95COPY und FAT32CP im Paket
Wenn Sie beide Programme bentigen, addieren Sie zu diesen Preisen einfach 
50%. Eine Einzelplatzlizenz kostet dann z.B. 450,-.

Warum sind nicht beide Programme zu einem zusammengefasst?
Die Programme sehen fr den Anwender ziemlich hnlich aus. Die 
Datenstrukturen und das Abfragen / Setzen gewisser Systemparameter sind 
jedoch sehr unterschiedlich, sodass es einfacher und vor allem auch 
sicherer war, die Programme zu trennen.
Vom Entwicklungsaufwand her msste ein Programm, das FAT16 und FAT32 
untersttzt, teurer sein als ein Einzelprogramm. Die meisten werden aber 
nur eines von beiden bentigen.


14 Updates

Die neueste Version finden Sie unter
http://www.geocities.com/SiliconValley/Lakes/8753


Microsoft und MS-DOS sind eingetragene Warenzeichen und Windows ist ein 
Warenzeichen der Microsoft Corporation.


Gottfried Siehs, Tiergartenstrasse 99, A-6020 Innsbruck, sterreich.

Email: g.siehs@tirol.com
