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Die Rache der Romulaner

Eine harmlose Raumpatrouille wird pltzlich zum Spierutenlauf: Politisch Verfolgte kommen an Bord der Enterprise, auf der Suche nach der mystischen Schriftrolle, die eine Rebellion auslsen kann. Und whrend Picard noch auf der Suche nach der Legende ist, formiert sich entlang der neutralen Zone schon eine gigantische Streitmacht.

Sternzeit 48179.3, Logbuch der Enterprise, Captain Picard: Eine Patrouille entlang der neutralen Zone kann nie Routine sein, so sehr die Sternenflotte ihre Befehle auch verharmlost. Meine Befrchtungen haben sich bereits besttigt, wenn auch auf eine ganz andere Art und Weise, als ich es mir htte vorstellen knnen.
Vorgestern erfaten unsere Langstrecken-Scanner ein kleines Schiff der Garidianer in der Nebula-Zone, das einen Hilferuf sendete. Als wir das Schiff entdeckten, enttarnte sich ein Warbird, dessen Kommandantin Garidianerin war (Garidianer und Romulaner sind befreundet). Sie forderte mich auf, den Sektor zu verlassen, aber da die Besatzung des kleinen Schiffes um politisches Asyl bat, beamte ich sie mit einem Trick auf die Enterprise. Es war natrlich eine Idee unseres klugen Kopfes Data: Wir durchschnitten den Traktorstrahl, der das kleine Schiff an den Warbird ankoppelte, indem wir mit der Enterprise durch den Strahl flogen und dabei gleichzeitig das elektronische "Strfeuer" des Warbirds zunichte machten.

Die Reaktion der garidianischen Kommandantin lie nicht lange auf sich warten. Sie forderte mich auf, die Garidianer wieder herauszugeben, sonst wrde sie mich angreifen. Ich dachte daran, was Mr. Worf ber die Garidianer gesagt hatte und beschlo, mich auf keinerlei Diskussionen einzulassen. Meine Position war nicht schlecht, hatten doch unsere Gste um politisches Asyl ersucht und der Warbird Fderationsgebiet verletzt. Ich machte der Kommandantin deshalb klar, da ich jede weitere Aggression nicht dulden wrde und sie mit Konsequenzen zu rechnen htte. Das zeigte Wirkung: Der Warbird zog sich zurck.

Jetzt war es an der Zeit, mit unseren Gsten zu reden, um endlich mehr ber sie zu erfahren. Wie sich herausstellte, war der Anfhrer der drei Garidianer gleichzeitig der Sohn der Kommandantin. Den Status als Kriminelle hatten sie, da sie sich auf Garid fr eine nderung der politischen Verhltnisse einsetzten. Ich erfuhr, da auf Garid hnliche Verhltnisse herrschten wie gegen Ende des 20. Jahrhunderts auf der Erde in einigen Nationalstaaten: Es gab auf Garid verschiedene Herrschaftsklassen, an deren unterem Ende viele Garidianer wie Parias vegetierten. Die drei hatten versucht, sich auf einen religisen Mythos zu berufen, den ihre Ahnen, die "Lawgiver", in Form der "5. Schriftrolle" berliefert haben sollen, in der von der Gleichheit aller Garidianer gesprochen wird. Doch die Lawgiver hatten den Planeten lngst verlassen, die Schriftrolle war verschwunden.

Die Garidianer erhofften sich deshalb Hilfe von dem vulkanischen Historiker Shanok. Eine kurze Suche in unseren Datenbnken ergab, da Shanok zur Zeit Ausgrabungen auf Horst III vornahm. Also lie ich Kurs setzen.
Doch wir sollten vorerst nicht dort ankommen. Uns erreichte auf dem Weg zu Horst III ein Hilferuf von Cymkoe IV, in dessen Orbit eine Versuchsstation der Fderation angegriffen worden war. Ich versprach Hilfe und lie die Enterprise mit Maximal-Warp das neue Ziel ansteuern.

Als wir den Orbit von Cymkoe IV erreichten, bemerkten wir das ganze Ausma der Katastrophe: Die Station war instabil, drohte bald zu explodieren. Und was noch schlimmer war: Diese Explosion konnte fr den gesamten Planeten gefhrlich werden, da man auf der Station mit experimenteller Energie gearbeitet hatte, die ntig war, um fr die Fderation eine Tarnkappen-Vorrichtung zu entwickeln. Hatten deshalb vielleicht die Romulaner die Station angegriffen? Es gab nur einen Weg, dies herauszufinden: Ich mute ein Auenteam rberbeamen.

Sternzeit 48179.3, persnliches Logbuch von Commander William T. Riker: Ich gelangte mit Geordie, Troi und Doktor Crusher in einen relativ gut erhaltenen Teil der Station. Doch schon nach wenigen Metern machten wir einen grausigen Fund: Eine Frau war unter einem schweren Energiekabel eingeklemmt. Mit dem Phaser konnten wir sie nicht befreien  das wre zu gefhrlich gewesen , und auch der Transporter der Station war nicht funktionsfhig. Ein Dilemma: Selbst die Enterprise konnte uns nicht helfen, denn das Kraftfeld der Station machte das Beamen nur von der Station aus mglich. Wieder einmal wurde mir klar, wie sehr auch unsere hochentwickelte Technik uns zur Hilflosigkeit verdammen kann.

Ich beschlo also, zunchst die Station zu erkunden. Im hinteren Teil gab es eine Kommandozentrale, in der allerlei technische Ersatzteile herumlagen, die Geordie zunchst einmal mitnahm. Links von diesem Raum entdeckten wir dann, was die Station angegriffen hatte: Ein kleines, nahezu eifrmiges Raumschiff schwebte vor der Tr zur Energiesteuerung und feuerte auf uns, sobald wir zu nahe kamen. Was sollte das? War das nun ein Raumschiff oder gar eine fremde Lebensform? Viele Fragen, und so wenige Anworten.

Geordie half mir aus der Klemme, als er vorschlug, die Notenergieabschaltung einzusetzen, da dieses Wesen (Raumschiff?) anscheinend von dem Hauptenergiestrom Energie aufnahm. Wir fanden den Notabschalter, wobei Geordie feststellte, da der dritte Regler fr die Abschaltung ntig war. Und tatschlich: als die Energie versiegte, flchtete das Wesen aus der Station und verschwand. Ich lie mich sofort zur Enterprise zurckbeamen, um das Wesen zu verfolgen, doch nach einer Jagd bis in ein Asteroidenfeld hinein muten wir aufgeben. Das Wesen hatte seine Form in einen Asteroiden verwandelt!

Also flogen wir zurck zur Station und lieen uns herunterbeamen, um unsere Aufgabe zu erfllen, denn immer noch war die Station instabil. Wir gingen in die nun freie Energiezentrale und fanden einen Wissenschaftler, der mit Geordie einen Plan zur Rettung der Station ausarbeitete. Geordie mute an der Hauptenergieader, die ein Loch besa, lediglich einen Phaseninverter und einen Wellen-Reduktions-Konverter einbauen. Das reichte! Der Kanzler von Cymkoe IV bedankte sich herzlich und wnschte uns alles Gute. Endlich konnten wir wieder auf die Suche nach Shanok gehen.

Sternzeit 48179.4, Logbuch der Enterprise, Captain Picard: Wir haben Shanok gefunden. Er hat auf Horst III einige interessante Entdeckungen gemacht, die die Rasse der Chadock betreffen, die direkten Vorlufer der Romulaner. Wie es scheint, stehen auch die Lawgiver irgendwie mit den Chadock in Verbindung. Jedenfalls gab Shanock uns die Information, die Lawgiver htten irgendwo am Rand der neutralen Zone eine Kolonie gegrndet. Wir hoffen, diese Kolonie zu finden, doch vorher mu ich noch meinem alten Freund Admiral Reddock einen Gefallen tun. Er mchte, da ich fr ihn eine Exobiologin finde, die auf Morassia verschwunden ist. Natrlich komme ich seiner Bitte nach. Commander Data ist mit einem Auenteam bereits unterwegs.

Sternzeit 48179.5, persnliches Logbuch von Commander Data: Wir haben die Biologin gefunden und sogar noch Hinweise auf die Lawgiver erhalten. Auf dem Planeten fanden wir das Labor der Doktorin, in dem einige tote Tier lagen, die offensichtlich falsch gekennzeichnet waren und illegal importiert wurden. Der Kollege der Doktorin namens Lydia war zustndig fr die Kennzeichnung der berprfung, doch er wich meinen Fragen aus. In dem Labor fanden wir zudem drei Kraftfelder fr die Entnahme von Bioproben und auf dem Bio-Tisch den dazugehrigen Bioprobenbehlter. Wir nahmen dann Proben aus allen drei Naturparks des Planeten, wobei Dr. Crusher feststellte, da viele Tiere an Nachwirkungen von Sedativa litten. Auch hierfr hatte nur Dr. Lydia einen Zugang.

Als wir unsere Informationen der Kanzlerin von Morassia vorlegten, sprte sie Dr. Lydia auf und fand alsbald auch die Fderationsbiologin. Jetzt muten wir nur noch ein gefhrliches Reptil fangen, aber dank der Hilfe der Biologin war das kein Problem mehr.
Dennoch war es faszinierend, da Doktor Lydia offenbar Tiere romulanischer Herkunft von einem Ferengi hatte schmuggeln lassen. Zwar waren beide auf einem Ferengi-Schiff geflohen, aber wie konnten sie nach einer Jagd durch zwei Sternensysteme finden. Erstaunt hat mich dabei die Taktik Captain Picards, dem Ferengi mitzuteilen, den Romulanern von den Geschften zu erzhlen. Ich bin mir zwar nicht sicher warum, aber der Ferengi bergab uns daraufhin den Doktor und teilte uns mit, da er die Tiere von einer versteckten Kolonie erhalten habe. Unser Ziel wird nun diese Kolonie sein, denn es knnte die Kolonie der verschwundenen Lawgiver sein.

Sternzeit 48179.6, persnliches Logbuch, Commander William T. Riker: Wir haben die Lawgiver gefunden! Nachdem wir die Grufrequenzen aktivierten, ohne berhaupt den Planet sehen zu knnen, antworteten die Kolonisten. Ich bin dann mit einem Auenteam runtergebeamt und mute feststellen, da die Lawgiver nicht mehr wuten, wo auf ihrer Welt sich die 5. Schriftrolle befindet. Statt dessen gibt es drei Sekten, die alle eine abgenderte Kopie besitzen. Die erste Sekte an unserem Landungsort war sehr friedfertig und gab uns ein gespeichertes Musikstck, ein Orchestrion. Interessanter war die Sekte in der Wste, denn ihr Anfhrer ist durch eine geheimnisvolle Tr der Vorfahren entschwunden. Diese Tr wurde bewacht von einem Gatekeeper, der mir fnf Fragen stellte. Ich beantwortete sie ehrlich und in dem Bewutsein, wie beschrnkt mein Wissen um das Universum ist. Die Tr ging auf und gab den Blick frei auf ein in einem Stasisfeld eingehllten Sektenfhrer. Wir konnten ihn nicht befreien, weil wir die antiken Schriften nicht entziffern konnten. Deshalb gingen wir zurck zum Landeplatz, wo uns schon der Kanzler erwartete und uns ein bersetzungsgert mitgab. Mit diesem konnten wir dann den Sektenfhrer befreien. Er schenkte uns drei Gegenstnde, die er von anderen Sekten "gewonnen" hatten. Wir nahmen einen goldenen Ring, ein Zepter und ein seltsames Gert der Lawgiver-Vorfahren. Den Ring schenkten wir der musikalischen Sekte, die uns daraufhin ein neues Orchestrion schenkte. Und als wir mit dem seltsamen Gert noch ihre Orgel reparierten (Geordie sei dank), gab es ein weiteres Orchestrion als Geschenk.

Wir trafen im Norden alsbald auf die dritte, sehr dstere Sekte. Die Anfhrerin war feindselig, aber nderte ihre Meinung, als wir ihr das Zepter gaben, das sie schon lange vermit hatte. So erhielten wir Zugang zu einem Transporter der Lawgiver-Ahnen, den wir, wie Geordie feststellte, mit einem Orchestrion bedienen konnten. Wir spielten die richtige Melodie  und waren pltzlich im Vorraum der Schatzkammer der 5. Schriftrolle!
Doch dort war noch ein Rtsel zu lsen. Wieder kamen die Orchestrions zum Einsatz, denn wenn man sie spielte, taten sich bestimmte Wegstcke zur hinteren Tr hervor. Es kam also darauf an, die vorhandenen Orchestrions in unserer Ausrstung mit den anderen in dem Vorraum zu benutzen, um die hintere Tr zu erreichen.

Ich spielte zunchst das Orchestrion mit den vier pflanzenartigen Rhren, und stellte mich auf die zweite Platte rechts. Dann benutzte ich den "Dreier", ging auf die mittlere Platte, gefolgt von dem "Einser" und einem Sprung auf die linke hintere Platte. Dort holte ich mir ein neues Orchestrion, usw. Es dauerte gut eine Stunde, bis ich genau wute, wie ich an die Tr gelangen konnte. Blieb nur noch ein Problem: Die Tr lie sich mit einem der Talismane ffnen, die wir von der Wstensekte erhalten hatten. Aber mit welchem? Ich entschied mich fr den blauen. Und tatschlich: Wir konnten hindurchgehen und die Rolle mit an Bord nehmen.

Sternzeit 48179.7, Logbuch der Enterprise, Captain Picard: Wir hatten die Rolle an Bord geholt, aber wir hatten auch die Garidianer auf den Fersen. Wieder war es die Kommandantin, die uns aufforderte, die drei Asylanten zu bergeben. Doch Avakar, ihr Sohn, konnte sie berzeugen, samt der Schriftrolle zu Garid zurckzukehren, um endlich fr gesellschaftliche nderungen zu sorgen, wie es schon die Schriftrolle verlangte. Ich bin froh, da diese Mission ein so glckliches Ende genommen hat. Allerdings habe ich keine Zeit, endlich einmal meine Dixon-Hill-Rolle auf dem Holodeck weiterzuspielen, denn die Situation ist ernst: Eine gigantische Romulaner-Flotte hat sich gebildet und ist gerade dabei, unsere Auenposten zu berrennen. Ich befrchte das Schlimmste und bin mit der Enterprise auf dem Weg, die Invasoren abzufangen. Ich kann mich allerdings kaum darber freuen, da unsere Patrouille auf diese Art und Weise beendet wurde.

msu

PC-Spiel,  1995 Tronic Verlag, Eschwege

Die Rache der Romulaner

Eine harmlose Raumpatrouille wird pl"tzlich zum Spierutenlauf: Politisch Verfolgte kommen an Bord der Enterprise, auf der Suche nach der mystischen Schriftrolle, die eine Rebellion ausl"sen kann. Und w"hrend Picard noch auf der Suche nach der Legende ist, formiert sich entlang der neutralen Zone schon eine gigantische Streitmacht.

Sternzeit 48179.3, Logbuch der Enterprise, Captain Picard: Eine Patrouille entlang der neutralen Zone kann nie Routine sein, so sehr die Sternenflotte ihre Befehle auch verharmlost. Meine Befrchtungen haben sich bereits best"tigt, wenn auch auf eine ganz andere Art und Weise, als ich es mir h"tte vorstellen k"nnen.
Vorgestern erfaten unsere Langstrecken-Scanner ein kleines Schiff der Garidianer in der Nebula-Zone, das einen Hilferuf sendete. Als wir das Schiff entdeckten, enttarnte sich ein Warbird, dessen Kommandantin Garidianerin war (Garidianer und Romulaner sind befreundet). Sie forderte mich auf, den Sektor zu verlassen, aber da die Besatzung des kleinen Schiffes um politisches Asyl bat, beamte ich sie mit einem Trick auf die Enterprise. Es war natrlich eine Idee unseres klugen Kopfes Data: Wir durchschnitten den Traktorstrahl, der das kleine Schiff an den Warbird ankoppelte, indem wir mit der Enterprise durch den Strahl flogen und dabei gleichzeitig das elektronische "St"rfeuer" des Warbirds zunichte machten.

Die Reaktion der garidianischen Kommandantin lie nicht lange auf sich warten. Sie forderte mich auf, die Garidianer wieder herauszugeben, sonst wrde sie mich angreifen. Ich dachte daran, was Mr. Worf ber die Garidianer gesagt hatte und beschlo, mich auf keinerlei Diskussionen einzulassen. Meine Position war nicht schlecht, hatten doch unsere G"ste um politisches Asyl ersucht und der Warbird F"derationsgebiet verletzt. Ich machte der Kommandantin deshalb klar, da ich jede weitere Aggression nicht dulden wrde und sie mit Konsequenzen zu rechnen h"tte. Das zeigte Wirkung: Der Warbird zog sich zurck.

Jetzt war es an der Zeit, mit unseren G"sten zu reden, um endlich mehr ber sie zu erfahren. Wie sich herausstellte, war der Anfhrer der drei Garidianer gleichzeitig der Sohn der Kommandantin. Den Status als Kriminelle hatten sie, da sie sich auf Garid fr eine nderung der politischen Verh"ltnisse einsetzten. Ich erfuhr, da auf Garid "hnliche Verh"ltnisse herrschten wie gegen Ende des 20. Jahrhunderts auf der Erde in einigen Nationalstaaten: Es gab auf Garid verschiedene Herrschaftsklassen, an deren unterem Ende viele Garidianer wie Parias vegetierten. Die drei hatten versucht, sich auf einen religi"sen Mythos zu berufen, den ihre Ahnen, die "Lawgiver", in Form der "5. Schriftrolle" berliefert haben sollen, in der von der Gleichheit aller Garidianer gesprochen wird. Doch die Lawgiver hatten den Planeten l"ngst verlassen, die Schriftrolle war verschwunden.

Die Garidianer erhofften sich deshalb Hilfe von dem vulkanischen Historiker Shanok. Eine kurze Suche in unseren Datenb"nken ergab, da Shanok zur Zeit Ausgrabungen auf Horst III vornahm. Also lie ich Kurs setzen.
Doch wir sollten vorerst nicht dort ankommen. Uns erreichte auf dem Weg zu Horst III ein Hilferuf von Cymkoe IV, in dessen Orbit eine Versuchsstation der F"deration angegriffen worden war. Ich versprach Hilfe und lie die Enterprise mit Maximal-Warp das neue Ziel ansteuern.

Als wir den Orbit von Cymkoe IV erreichten, bemerkten wir das ganze Ausma der Katastrophe: Die Station war instabil, drohte bald zu explodieren. Und was noch schlimmer war: Diese Explosion konnte fr den gesamten Planeten gef"hrlich werden, da man auf der Station mit experimenteller Energie gearbeitet hatte, die n"tig war, um fr die F"deration eine Tarnkappen-Vorrichtung zu entwickeln. Hatten deshalb vielleicht die Romulaner die Station angegriffen? Es gab nur einen Weg, dies herauszufinden: Ich mute ein Auenteam rberbeamen.

Sternzeit 48179.3, pers"nliches Logbuch von Commander William T. Riker: Ich gelangte mit Geordie, Troi und Doktor Crusher in einen relativ gut erhaltenen Teil der Station. Doch schon nach wenigen Metern machten wir einen grausigen Fund: Eine Frau war unter einem schweren Energiekabel eingeklemmt. Mit dem Phaser konnten wir sie nicht befreien  das w"re zu gef"hrlich gewesen , und auch der Transporter der Station war nicht funktionsf"hig. Ein Dilemma: Selbst die Enterprise konnte uns nicht helfen, denn das Kraftfeld der Station machte das Beamen nur von der Station aus m"glich. Wieder einmal wurde mir klar, wie sehr auch unsere hochentwickelte Technik uns zur Hilflosigkeit verdammen kann.

Ich beschlo also, zun"chst die Station zu erkunden. Im hinteren Teil gab es eine Kommandozentrale, in der allerlei technische Ersatzteile herumlagen, die Geordie zun"chst einmal mitnahm. Links von diesem Raum entdeckten wir dann, was die Station angegriffen hatte: Ein kleines, nahezu eif"rmiges Raumschiff schwebte vor der Tr zur Energiesteuerung und feuerte auf uns, sobald wir zu nahe kamen. Was sollte das? War das nun ein Raumschiff oder gar eine fremde Lebensform? Viele Fragen, und so wenige Anworten.

Geordie half mir aus der Klemme, als er vorschlug, die Notenergieabschaltung einzusetzen, da dieses Wesen (Raumschiff?) anscheinend von dem Hauptenergiestrom Energie aufnahm. Wir fanden den Notabschalter, wobei Geordie feststellte, da der dritte Regler fr die Abschaltung n"tig war. Und tats"chlich: als die Energie versiegte, flchtete das Wesen aus der Station und verschwand. Ich lie mich sofort zur Enterprise zurckbeamen, um das Wesen zu verfolgen, doch nach einer Jagd bis in ein Asteroidenfeld hinein muten wir aufgeben. Das Wesen hatte seine Form in einen Asteroiden verwandelt!

Also flogen wir zurck zur Station und lieen uns herunterbeamen, um unsere Aufgabe zu erfllen, denn immer noch war die Station instabil. Wir gingen in die nun freie Energiezentrale und fanden einen Wissenschaftler, der mit Geordie einen Plan zur Rettung der Station ausarbeitete. Geordie mute an der Hauptenergieader, die ein Loch besa, lediglich einen Phaseninverter und einen Wellen-Reduktions-Konverter einbauen. Das reichte! Der Kanzler von Cymkoe IV bedankte sich herzlich und wnschte uns alles Gute. Endlich konnten wir wieder auf die Suche nach Shanok gehen.

Sternzeit 48179.4, Logbuch der Enterprise, Captain Picard: Wir haben Shanok gefunden. Er hat auf Horst III einige interessante Entdeckungen gemacht, die die Rasse der Chadock betreffen, die direkten Vorl"ufer der Romulaner. Wie es scheint, stehen auch die Lawgiver irgendwie mit den Chadock in Verbindung. Jedenfalls gab Shanock uns die Information, die Lawgiver h"tten irgendwo am Rand der neutralen Zone eine Kolonie gegrndet. Wir hoffen, diese Kolonie zu finden, doch vorher mu ich noch meinem alten Freund Admiral Reddock einen Gefallen tun. Er m"chte, da ich fr ihn eine Exobiologin finde, die auf Morassia verschwunden ist. Natrlich komme ich seiner Bitte nach. Commander Data ist mit einem Auenteam bereits unterwegs.

Sternzeit 48179.5, pers"nliches Logbuch von Commander Data: Wir haben die Biologin gefunden und sogar noch Hinweise auf die Lawgiver erhalten. Auf dem Planeten fanden wir das Labor der Doktorin, in dem einige tote Tier lagen, die offensichtlich falsch gekennzeichnet waren und illegal importiert wurden. Der Kollege der Doktorin namens Lydia war zust"ndig fr die Kennzeichnung der berprfung, doch er wich meinen Fragen aus. In dem Labor fanden wir zudem drei Kraftfelder fr die Entnahme von Bioproben und auf dem Bio-Tisch den dazugeh"rigen Bioprobenbeh"lter. Wir nahmen dann Proben aus allen drei Naturparks des Planeten, wobei Dr. Crusher feststellte, da viele Tiere an Nachwirkungen von Sedativa litten. Auch hierfr hatte nur Dr. Lydia einen Zugang.

Als wir unsere Informationen der Kanzlerin von Morassia vorlegten, sprte sie Dr. Lydia auf und fand alsbald auch die F"derationsbiologin. Jetzt muten wir nur noch ein gef"hrliches Reptil fangen, aber dank der Hilfe der Biologin war das kein Problem mehr.
Dennoch war es faszinierend, da Doktor Lydia offenbar Tiere romulanischer Herkunft von einem Ferengi hatte schmuggeln lassen. Zwar waren beide auf einem Ferengi-Schiff geflohen, aber wie konnten sie nach einer Jagd durch zwei Sternensysteme finden. Erstaunt hat mich dabei die Taktik Captain Picards, dem Ferengi mitzuteilen, den Romulanern von den Gesch"ften zu erz"hlen. Ich bin mir zwar nicht sicher warum, aber der Ferengi bergab uns daraufhin den Doktor und teilte uns mit, da er die Tiere von einer versteckten Kolonie erhalten habe. Unser Ziel wird nun diese Kolonie sein, denn es k"nnte die Kolonie der verschwundenen Lawgiver sein.

Sternzeit 48179.6, pers"nliches Logbuch, Commander William T. Riker: Wir haben die Lawgiver gefunden! Nachdem wir die Grufrequenzen aktivierten, ohne berhaupt den Planet sehen zu k"nnen, antworteten die Kolonisten. Ich bin dann mit einem Auenteam runtergebeamt und mute feststellen, da die Lawgiver nicht mehr wuten, wo auf ihrer Welt sich die 5. Schriftrolle befindet. Statt dessen gibt es drei Sekten, die alle eine abge"nderte Kopie besitzen. Die erste Sekte an unserem Landungsort war sehr friedfertig und gab uns ein gespeichertes Musikstck, ein Orchestrion. Interessanter war die Sekte in der Wste, denn ihr Anfhrer ist durch eine geheimnisvolle Tr der Vorfahren entschwunden. Diese Tr wurde bewacht von einem Gatekeeper, der mir fnf Fragen stellte. Ich beantwortete sie ehrlich und in dem Bewutsein, wie beschr"nkt mein Wissen um das Universum ist. Die Tr ging auf und gab den Blick frei auf ein in einem Stasisfeld eingehllten Sektenfhrer. Wir konnten ihn nicht befreien, weil wir die antiken Schriften nicht entziffern konnten. Deshalb gingen wir zurck zum Landeplatz, wo uns schon der Kanzler erwartete und uns ein bersetzungsger"t mitgab. Mit diesem konnten wir dann den Sektenfhrer befreien. Er schenkte uns drei Gegenst"nde, die er von anderen Sekten "gewonnen" hatten. Wir nahmen einen goldenen Ring, ein Zepter und ein seltsames Ger"t der Lawgiver-Vorfahren. Den Ring schenkten wir der musikalischen Sekte, die uns daraufhin ein neues Orchestrion schenkte. Und als wir mit dem seltsamen Ger"t noch ihre Orgel reparierten (Geordie sei dank), gab es ein weiteres Orchestrion als Geschenk.

Wir trafen im Norden alsbald auf die dritte, sehr dstere Sekte. Die Anfhrerin war feindselig, aber "nderte ihre Meinung, als wir ihr das Zepter gaben, das sie schon lange vermit hatte. So erhielten wir Zugang zu einem Transporter der Lawgiver-Ahnen, den wir, wie Geordie feststellte, mit einem Orchestrion bedienen konnten. Wir spielten die richtige Melodie  und waren pl"tzlich im Vorraum der Schatzkammer der 5. Schriftrolle!
Doch dort war noch ein R"tsel zu l"sen. Wieder kamen die Orchestrions zum Einsatz, denn wenn man sie spielte, taten sich bestimmte Wegstcke zur hinteren Tr hervor. Es kam also darauf an, die vorhandenen Orchestrions in unserer Ausrstung mit den anderen in dem Vorraum zu benutzen, um die hintere Tr zu erreichen.

Ich spielte zun"chst das Orchestrion mit den vier pflanzenartigen R"hren, und stellte mich auf die zweite Platte rechts. Dann benutzte ich den "Dreier", ging auf die mittlere Platte, gefolgt von dem "Einser" und einem Sprung auf die linke hintere Platte. Dort holte ich mir ein neues Orchestrion, usw. Es dauerte gut eine Stunde, bis ich genau wute, wie ich an die Tr gelangen konnte. Blieb nur noch ein Problem: Die Tr lie sich mit einem der Talismane "ffnen, die wir von der Wstensekte erhalten hatten. Aber mit welchem? Ich entschied mich fr den blauen. Und tats"chlich: Wir konnten hindurchgehen und die Rolle mit an Bord nehmen.

Sternzeit 48179.7, Logbuch der Enterprise, Captain Picard: Wir hatten die Rolle an Bord geholt, aber wir hatten auch die Garidianer auf den Fersen. Wieder war es die Kommandantin, die uns aufforderte, die drei Asylanten zu bergeben. Doch Avakar, ihr Sohn, konnte sie berzeugen, samt der Schriftrolle zu Garid zurckzukehren, um endlich fr gesellschaftliche nderungen zu sorgen, wie es schon die Schriftrolle verlangte. Ich bin froh, da diese Mission ein so glckliches Ende genommen hat. Allerdings habe ich keine Zeit, endlich einmal meine Dixon-Hill-Rolle auf dem Holodeck weiterzuspielen, denn die Situation ist ernst: Eine gigantische Romulaner-Flotte hat sich gebildet und ist gerade dabei, unsere Auenposten zu berrennen. Ich befrchte das Schlimmste und bin mit der Enterprise auf dem Weg, die Invasoren abzufangen. Ich kann mich allerdings kaum darber freuen, da unsere Patrouille auf diese Art und Weise beendet wurde.



Mit freundlichen Gren

Ihre MPS-Hotline

Besten Dank an die Redaktion der PC-Spiel fr diesen FAQ ! ! !
